Eurythmie

Eurythmie als Unterrichtsfach

Die Eurythmie greift helfend, dem Alter entsprechend, in die körperliche, seelische und geistige Entwicklung ein.
Dabei kommt es darauf an, abzuspüren, was die Kinder für ihre Entwicklung gerade brauchen: Müssen sie innerlich zur Ruhe kommen oder brauchen sie zunächst einmal – wenn sie bereits den ganzen Morgen gesessen sind – rasche Bewegung, um dann wieder zur Mitte kommen zu können? Das Wichtigste aber ist: Eurythmie soll den Kindern Freude machen!!!

Immer ist es notwendig, gemeinsam zu beginnen und gemeinsam die Stunde zu beenden. In der Regel wird dies in einem Kreis getan. Die Kinder können sich als Klassengemeinschaft wahrnehmen und dabei lernen, ihre beiden Nachbarn rechts und links mitzunehmen in den gemeinsamen Bewegungsstrom. Jedes Kind ist eine eigene Individualität, die es zu respektieren gilt. So muss sich die einzelne Individualität soweit zurücknehmen können, dass etwas Gemeinsdames entstehen kann. Dies hat in der Eurythmie einen hohen Stellenwert und kann so auch prägend wirken für das weitere Leben. Ganz häufig sieht man, dass hier die Kinder, die nicht so “sehr kopfbetont” sind, viel größere Qualitäten gerade im sozialen Bereich haben. In unserer heutigen Gesellschaft wird es immer notwendiger diesen sozialen Sinn zu entwickeln.

Jedes Alter bringt seine Besonderheit mit sich: In der 5. Klasse will sich bei den Kindern der Atemrhythmus stabilisieren. So wird man Übungen machen, die dies unterstützen, wie etwa Ballen und    Lösen mit entsprechender Musik oder dem Gedicht von Goethe:

“Im Atem holen sind zweierlei Gnaden …