Pressespiegel, Berichte

30. September 2018

Die 7. Klasse der Freien Schule Diefenbach unternahm vom 24. bis zum 28. September 2018 eine 5-tägige Klassenfahrt zum Feldberg.

 

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Besuch der bilinguale Komödie im Jubez in Karlsruhe

Montags fuhren wir mit Bahn und Bus zum Naturfreundehaus Feldberg, wo wir eine Unterkunft gemietet hatten. Hier gab es einen Spielplatz hinter dem Haus und natürlich sind wir nach unserer Ankunft auch gleich auf den Berg geklettert, von dem wir eine weite Aussicht über die Höhen und Täler des Schwarzwalds genossen.

Am Dienstagmorgen war es sehr kalt und neblig, doch wir brachen trotzdem zu einer Tageswanderung auf, in deren Verlauf dann die Sonne und der blaue Himmel durchkam. Wir machten eine Rundwanderung um den Feldberg. Am Raimartishof machten wir unsere erste Rast. Hier gab es einen schönen Spielplatz und köstlichen Apfelstrudel. Am Feldsee haben wir viele Fotos gemacht und schließlich durften wir auch noch mit einer Gondel hinauf auf den Feldberg fahren, von wo wir dann zurück zum Naturfreundehaus wanderten.

Am Mittwoch fuhren wir dann mit dem Bus nach Titisee. Hier gab es viele Läden und viel Tourismus und viele Schüler haben Souvenirs und Geschenke für ihre Eltern gekauft. Leider hatte das Freibad eine Woche zuvor seinen Betrieb eingestellt. Bei dem schönen Wetter wären wir gerne noch schwimmen gegangen. Dafür konnten wir jedoch mit einem Schiff eine schöne Titisee-Rundfahrt machen. Später haben wir noch Eis gegessen.

Am Donnerstag sind wir nochmal zum Raimartishof gelaufen, wobei wir uns viel Zeit ließen, den malerischen Bach zu erkunden. An unserem letzten Abend gab es ein wildes und lustiges Fußballspiel, bei dem Frau Bieber viele Tore schoss. Danach saßen wir am Lagerfeuer und haben Stockbrot gegrillt. Doch wollten wir noch unbedingt eine Nachtwanderung machen. Also kletterten wir in der Dunkelheit wieder den Berg hinauf. Dort oben konnten wir beobachten wie ein blutroter Vollmond aufging und es gab viele Sterne.

Am nächsten Morgen mussten wir uns von unserem Feldberg verabschieden und heimfahren. Es war eine sehr schöne Woche im Schwarzwald.

U. Sch. / Sch.

25. September 2018

Freie Schule Diefenbach hilft bei Hangpflege am Füllmenbacher Hof

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Besuch der bilinguale Komödie im Jubez in Karlsruhe

Der Schwäbische Albverein mäht jedes Jahr die Hangwiesen am Füllmenbacher Hofberg mit dem Balkenmäher. Die 5. Klasse der Freien Schule Diefenbach half auch dieses Jahr beim Zusammenrechen des Heus. Wir wanderten am Dienstag, den 25.9.18, mit unserem Klassenlehrer Herrn Klatt zum Füllmenbacher Hof. Als wir angekommen sind, wurde uns erklärt, warum diese anstrengende Arbeit notwendig ist. Durch das jährliche Mähen wird verhindert, dass auf der Wiese immer mehr Büsche und Bäume wachsen und somit die schöne Landschaft mit ihren hübschen und seltenen Blumen erhalten bleibt. Wir bekamen Heurechen und Gabeln in die Hand und haben uns an die Arbeit gemacht. Auf die Plätze los, jetzt haben wir das Heu mit dem Rechen runtergerollt. Nun wurde das Heu auf eine große Plane gebracht und den Berg runtergezogen. Als wir fertig waren, war unser Hunger so groß wie der Heuhaufen und wir freuten uns über die leckeren Wurst- und Käsebrötchen. Zum Schluss sind wir wieder zurück zur Schule marschiert. Die 5.Klasse war stolz auf die Arbeit!

Lasse Körner und Emma Deschner, Kl.5

24. September 2018

Einschulungsfeier für die 1. Klasse der Freien Schule Diefenbach

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Besuch der bilinguale Komödie im Jubez in Karlsruhe

Am Freitag, den 14.9. um 10.00 Uhr war es wieder soweit. Die Schulgemeinschaft der Freien Schule konnte an diesem Morgen 12 Erstklässler begrüßen.

Schüler, Eltern und Verwandte wurden mit einem bunten Programm herzlich empfangen. Den Anfang machte die Bläserklasse (3. Klasse) gefolgt von einem französischen Sketch der Zweitklässler. Die 3. und 4. Klasse bildeten mit Liedern und Gedichten den Abschluss, wobei auch das Publikum zum Singen eingeladen war.

Danach wurden alle 12 Erstklässler von ihren Paten (8. Klasse) mit einem Gedicht willkommen geheißen. Die Paten begleiten die Schüler durch den Schultag, helfen in der Klasse, bringen die Schüler zu den Bussen oder stehen in den Pausen als Spielkameraden zur Verfügung.

Mit Spannung verfolgten die Schüler den Anfang einer Geschichte ihres Klassenlehrers Herrn Scholz, die das Programm beendete. Den Schluss der Geschichte hörten die Kinder in ihrem Klassenzimmer.

Während dieser Zeit wurden die Gäste durch die 8. Klasse in der Küche mit Kaffee und Kuchen bewirtet.

Zum Ausklang versammelten sich noch einmal alle im Saal, dort wurde den Erstklässlern die Schultüten feierlich übergeben.

Ich bedanke mich bei allen Mitwirkenden, besonders bei der 8. Klasse mit ihrem Klassenlehrer Herrn Loher, bei den Klassen 2 – 4 und deren Klassenlehrerinnen, sowie für die musikalische Begleitung durch Herrn Wallinger und Frau Schurmann.

B. Scholz

 

 

 

19. September 2018

Ausflug unserer 6. Klasse zum Karlsruher Schloss

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Besuch der bilinguale Komödie im Jubez in Karlsruhe

Am Mittwoch, den 19. September 2018 machten wir einen Ausflug zum Badischen Landesmuseum, das sich im Karlsruher Schloss befindet. Wir fuhren zusammen mit unserer Geschichtslehrerin Frau Hankel und unserem Klassenlehrer Herr Wagner mit Bus und Bahn nach Karlsruhe. Im Schloss wartete Frau Helene Seifert auf uns. Dort mussten wir zunächst unser Gepäck im Untergeschoss in einer Gitterbox zur Aufbewahrung abgeben. Dann führte Frau Seifert uns durch die Ägypten-Ausstellung. Sie zeigte uns, wie die ägyptischen Herrscher, die Sklaven und Diener damals gekleidet waren und erzählte uns viel über das Leben der Pharaonen. Einer von ihnen, Tutanchamun, kam schon mit etwa 11 Jahren auf den Thron, ist aber auch sehr jung mit etwa 20 Jahren gestorben. Die Verstorbenen wurden im alten Ägypten als Mumien beigesetzt. Man legte ihnen Uschebtis mit ins Grab. Das sind kleine Figuren, die den Verstorbenen als Helfer dienen und für sie arbeiten sollten. Im Museum konnten wir eine etwa 3000 Jahre alte Mumie und viele verschiedene Uschebtis bewundern.

Nach der Museumsführung sind wir durch den Schlossgarten zur Majolika gelaufen. Dort haben wir dann mit Ton selbst Uschebtis geformt, die aber noch gebrannt werden müssen. Deshalb können sie erst in ein paar Wochen abgeholt werden. Nach dem Tonen haben wir im schönen Innenhof der Majolika eine Vesperpause gemacht. Als wir gestärkt waren, sind wir bei tollem Spätsommerwetter noch in die Karlsruher Innenstadt gegangen, um Eis zu essen. Danach sind wir mit Straßenbahn und Bus wieder zurück nach Diefenbach gefahren.  -  von Elisa, Klasse 6

 

13. Juni 2018

La journée extraordinaire de Mme Lapuce

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Besuch der bilinguale Komödie im Jubez in Karlsruhe

Einen außergewöhnlichen Tag erlebten auch die Französischschüler von Klasse 6 – 9 der Freien Schule Diefenbach am Mittwoch, 13.06.18 im Jubez in Karlsruhe.

Nicht nur das Stück des Xenia-Theaters hieß so: La journée extraordinaire de Mme Lapuce, die gesamte bilinguale Komödie der beiden Schauspieler Natalie Cellier und Peter Steiner versetzte das Publikum auf die aufregende Bühne des berühmten Pariser Flohmarktes, le marché aux puces de Saint-Quen, wodurch jede Szene zu einem außergewöhnlichen Erlebnis wurde. Spritzig, gekonnt und herrlich verkleidet reiste Mme Lapuce mit uns durch verschiedene Epochen französischer Geschichte und meisterte gleichzeitig unglaubliche Herausforderungen des Pariser Alltags.

Durch die bilinguale Konzeption und den ausgewählten aussagekräftigen Medieneinsatz gepaart mit viel Schauspiellust konnten auch jüngere Klassen dem Geschehen folgen und die Aufführung genießen… und die Sprache mit viel Freude aufnehmen. Für Schüler und Lehrerinnen eine gelungene Theaterpremiere!

G. F.

12. Mai 2018

Unsere 4. Geographische Exkursion in den Odenwald

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geografische Exkursion 2018

Bei strahlendem Sonnenschein und frühsommerlichen Temperaturen machten sich die Teilnehmer der 4. Geographischen Exkursion der Freien Schule Diefenbach am Samstag, den 12. Mai, früh morgens auf den Weg zum Odenwald.

Der Reisebus brachte uns zur ersten Station in die Eberstadter Tropfsteinhöhle. Hier in Eberstadt, Ortsteil von Buchen, entdeckte man im Jahr 1971 bei Sprengarbeiten im Muschelkalksteinbruch eine Höhle und entschied sich zum Ausbau als Schauhöhle. Selten sieht man solch einen großen und reichhaltigen Formenschatz von Tropfsteinformationen. Am meisten beeindruckte wahrscheinlich die riesige „Hochzeitstorte“, die bei vielen Besuchern großes Staunen auslöste.

Nach einer Stärkung vor dem Besucherzentrum verließen wir das Muschelkalkgebiet vom Bauland und fuhren in den Buntsandstein-Odenwald ins untere Neckartal nach Neckargerach. Dort wanderten wir durch die herrliche Margarethenschlucht. Hier hat sich der Flursbach in die Buntsandsteinformation des südlichen Odenwaldes klammartig „hineingesägt“ und seinen Zugang zum Neckar gefunden. Die wilde Schlucht ist ein Reich des Waldes, der Farne und der Feuersalamander. Über hunderte von Metern entwickelten sich mehrere steile Wasserfallstufen. Wir erklommen langsam und staunend entlang der Felsstufen und des rauschenden Wassers die schattige, kühle Schlucht. Die Kinder wären am liebsten schnell hinauf geeilt und mussten immer wieder zur Vorsicht gemahnt werden. Oben angekommen rasteten wir auf einer Wiese und genossen das sagenhafte Panorama über dem Neckartal mit weitem Blick nach Süden in den Kraichgau.

Die dritte Station führte uns zum „Dach des Odenwaldes“ – dem Katzenbuckel bei Waldkatzenbach, der höchsten Erhebung dieses Mittelgebirges. Hier besuchten wir zuerst den Steinbruch am Michelsberg, ein ehemaliger Basaltsteinbruch am Katzenbuckel. Im Steinbruch, der 1974 stillgelegt wurde, bildete sich durch Grundwasseranzapfung ein See, in dem die staunenden Kinder schnell die unterschiedlichsten Fische entdeckten. Am gegenüberliegenden Ufer hat der Besucher einen umwerfenden Blick auf eine Felswand, die aus erstarrter Magma besteht. Der Katzenbuckel ist ein ehemaliger, im Tertiär ausgebrochener Vulkan. Das basaltartige Gestein war im 20.ten Jahrhundert ein gefragter Rohstoff für den Straßenbau. Mittlerweile ist der Abbau eingestellt und das gesamte Gebiet steht unter Naturschutz.

Nachdem wir uns alle in der nahen „Turmschenke“ gestärkt hatten, wanderten wir hinauf auf den Gipfel in 626 m Höhe und genossen auf dem Turm den herrlichen Rundblick über den dicht bewaldeten Odenwald. Langsam hieß es Abschied nehmen und unser Bus brachte uns alle pünktlich zurück nach Diefenbach.

Wieder einmal reich beschenkt durch die vielen neuen Eindrücke endete diese 4.Geographische Exkursion. Viele Teilnehmer frugen: Wohin fahren wir nächstes Jahr?

M. K.

30. April. 2018

Berliner Abschlussfahrt der Klasse 10a

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Schulschachmeisterschaft Pforzheim/Enzkreis

Am Montag, den 30.4.2018 stiegen wir, die Klasse 10a der Freien Schule, mit der Deutschlehrerin Frau Wöhr und ihrem Klassenlehrer Herrn Klatt zur Abschlussfahrt in den Zug nach Berlin. Dort angekommen fanden wir gleich in der Nähe des Bahnhofs Gesundbrunnen unser Hotel „City Light“. Erster Programmpunkt nach dem Abendessen war ein Spaziergang zur Bernauer Straße. Hier verlief einst die Berliner Mauer. Davon zeugt noch heute eine Gedenkstätte mit vielen Informationstafeln, unter anderem fand hier die Flucht in dem berühmten „Tunnel 57“ statt. Am 1. Maifeiertag stand eine 4-stündige geführte Radtour auf dem Programm. Bei blauem Himmel und kaltem Wind fuhren wir auf unseren Rädern entlang vieler Sehenswürdigkeiten quer durch Berlin. Unser sehr kompetenter Radführer Thomas zeigte uns sogar die Privatadresse von Frau Merkel! Abends dann erhielten wir im Kabarett „Distel“ eine besonders humorvolle Lektion in Sachen Politik: Manege frei für „Zirkus Angela“ stand auf dem Programm. Etwas ernster ging es dann am folgenden Tag zu. Wir folgten der Einladung unserer SPD- Bundestagsabgeordneten Frau Katja Mast . Zuerst bekamen wir ein Mittagessen im Paul-Löbe-Haus, um anschließend an einem Vortrag im Deutschen Bundestag teilzunehmen. Hier erfuhren wir Geschichtliches zum Reichstagsgebäude und zur Arbeit des Parlamentes. Im Anschluss daran fand ein Gespräch mit dem Büroleiter von Frau Mast statt, der mit uns viele Fragen diskutierte. Nach so viel Politik folgte am Abend ein weiterer kultureller Höhepunkt: wir gingen ins altehrwürdige Maxim Gorki Theater und schauten uns das sehr ergreifende Schauspiel “Kleiner Mann - was nun? “ von Hans Fallada an. Tief beeindruckt von den tollen Schauspielern und dem ergreifenden Schicksal eines jungen Liebespaares, das in den schwierigen Zeiten nach dem 1. Weltkrieg scheitert, fuhren wir zurück in unser Hotel. Unser vorletzter Tag in Berlin führte uns in das ehemalige Stasi Gefängnis Hohenschönhausen. Während einer zweistündigen Führung erfuhren wir von den schrecklichen Gräueltaten, die an diesem Ort stattfanden. Nachmittags teilten wir uns in zwei Gruppen auf: die eine besuchte das Anne-Frank Museum und die andere das Olympiastadion. Letzter Programmpunkt vor der Heimreise am Freitag war noch das Mauermuseum am berühmten Checkpoint Charlie. Hier wird sehr eindrücklich über den Bau der Mauer und besonders über die gelungenen und gescheiterten Fluchtversuche berichtet. Natürlich hatten wir zwischen durch immer wieder Gelegenheit, Berlin auf eigene Faust zu erkunden, was wir auch sehr gerne taten. Die Heimreise mit dem Zug war sehr entspannt und alle kamen wohlbehalten Freitagnacht in Mühlacker wieder an. Fazit: Berlin ist eine Reise wert!

M.K.

17. März 2018
Tag der Offenen Tür

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Müslizubereitung mit der Quetschmühle

Aus dem Tag der offenen Tür an der Freien Schule Diefenbach wurde auf vielfältige Weise ein ausgesprochener Tag des Tuns: In allen Räumen wuselte es von Kindern, Eltern, Lehrkräften und Gästen, die interessiert und freudig in schöpferisches Gestalten eintauchten.

Schon zu Beginn des Nachmittags quoll der Saal über von Sängerinnen und Sängern, die alle – ob groß oder klein – in fröhliche Frühlingslieder einstimmten.

Die große Premiere bildete die Bläserklasse (3. Klasse), die zum ersten Mal seit dem Beginn ihres Bestehens in diesem Schuljahr in der Öffentlichkeit auftrat und mit munteren Liedchen das Publikum temperamentvoll begrüßte. So machten die Schüler natürlich auch gleich der nächsten Klasse Lust auf ’s gemeinsame Musizieren.

Auf die Beiträge der Grundschulklassen – einem Frühlingsgedicht, einem selbständig aufgeführten Tänzchen, einem Schneemannslied und einem Sonnenlied von Kinderharfen begleitet, folgten bemerkenswerte Akrobatik und witzige Clowneinlagen vom Schulzirkus Dieferelli.

Gleich im Anschluss an das Willkommensprogramm galt es, die zahlreichen Aktivitäten auszukosten, die in den Klassenzimmern, im Kunstraum, in der Werkstatt und in der Metterhalle angeboten wurden – nicht zuletzt beim Ausprobieren der Musikinstrumente im Fachraum wollte das Richtige gefunden werden. Auch ein Experimentiertisch für technisch interessierte Bastler wurde von einem Schülervater angeboten, um Lust auf einen Ferienkurs zu machen. Neben der Holzwerkstatt mit der Herstellung von Bumerangs war auch die Backstube der Renner: In der Lehrküche durften Häschen selbst gebacken werden.

Darüber hinaus konnte sich Groß und Klein am Filzen, an der Märchenwolle, an Wachs und Karton versuchen, um daraus Kunstwerke für Ostern entstehen zu lassen. Auch der Kunstraum zum Aquarellmalen strahlte eine einladende Atmosphäre der künstlerischen Vertiefung in den Prozess aus. So wie die Künste den ganzen Menschen bereichern, gesundend und entwicklungsfördernd wirken, so haben auch die verschiedenen Spielangebote aus menschenkundlicher Sicht im Lernprozess des Kindes und des Jugendlichen ihren festen Platz an der Schule. Gerade in einer Zeit der ausgeprägten Wahrnehmung in der Fläche, in der die gesunde Sinnesentwicklung verkümmern muss, zeigt sich, wie entscheidend für alle Sinne und zugleich für das soziale Lernen reale, ganzheitliche Spiele für die Entwicklung der Kinder sind. Auf eigenen Wunsch luden die sehr aktiven, kreativen Klassen 5 und 6 zu ihren teilweise selbst kreierten Spielen in ihre Klassenzimmer ein und entwickelten sie im Ausprobieren weiter. Auch die Schachspielstube lud zum Auspropieren ein; dieses Angebot fordert nicht nur die Konzentrationsfähigkeit – die heute in Denkprozessen zunehmend nachlässt – es führte im Schulalltag auch schon zu einigen Pokalen in Schulwettbewerben.

Ein Besuch in der Ausstellung rundete die Eindrücke ab, was an Schülerarbeiten aus verschiedenen Klassenstufen entstehen kann, wenn die Freude am Tun das Handeln anregt.

Interessierte Eltern hatten die Möglichkeit, sich in den angebotenen Informationsgesprächen über die pädagogische Ausrichtung der Schule Auskünfte einzuholen und die Situation ihres Kindes anzusprechen.

Blieb zum Schluss noch der Besuch im Elterncafé bei Kaffee und Kuchen oder am Waffelstand von Klasse 10 b, um den Tag genussvoll ausklingen zu lassen.

G. F.

27. Januar.2018
Diefenbacher Schüler erreichen wieder einmal den 1. Platz bei der Realschulschachmeisterschaft.

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Müslizubereitung mit der Quetschmühle

Am letzten Samstag, den 27.1.2018 war es mal wieder so weit: vier Schüler der Freien Schule machten sich mit ihrem Betreuer Herrn Klatt auf den Weg zur Schulschachmeisterschaft Pforzheim/Enzkreis nach Königsbach-Stein ins Lise-Meitner-Gymnasium. Dort nahmen wir an der Wettkampfgruppe „Realschule“ teil. Unsere vier Schüler Joel Welker, Maximilian Hauber, Yannick Ohm und Tobias Mikaelsson bildeten das Team. Gespielt wird hier immer in 4-er Teams mit Schachuhr über eine Zeitdauer von 2 mal 20 Minuten. Nach 7 spannenden Runden standen die Jungs der Freien Schule als Realschulsieger fest! Entsprechend frohgelaunt waren sie bei der Übergabe des Pokals. Zur Belohnung gab es bei der Heimfahrt wieder einmal die nun schon obligatorischen Mohrenköpfe, die ihnen diesen Erfolg versüßten. M.K.

 

25. Oktober 2017
Schüler laufen für Lebensweg
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6. Juli 2017
Kletterausflug der 7. Klasse der Freien Schule Diefenbach

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Kletterausflug nach Illingen

Kletterausflug der 7. Klasse der Freien Schule Diefenbach

Am Dienstag, den 20. Juni 2017 um 8:15 Uhr fuhren wir an der Freien Schule Diefenbach mit Privatautos los. Nach ca. 20 Min. erreichten wir unser Ziel – den Kletterwald in Illingen. Dort gibt es viele verschiedene Touren in unterschiedlichen Höhen. Man klettert im Prinzip zwischen den Bäumen an Seilen, auf schwankenden Hölzern, … . Es gab viele verschiedene Schwierigkeitsgrade. Wir waren alle schon total aufgeregt. Wie sollte das gehen in schwindelnder Höhe?

Vor Beginn der Kletteraktion gab es eine Einweisung und ein sehr netter Mitarbeiter erklärte uns, wie man die Klettergurte richtig anlegt und wie die Karabiner funktionieren, passende Handschuhe brauchten wir natürlich auch. Als dann alle bereit waren, mussten natürlich erst noch Fotos gemacht werden. Doch dann konnte der Spaß beginnen. Zuerst mussten wir eine kleine Übung machen, doch dann ging es richtig los. Wir teilten uns in kleinere Gruppen auf und erkundeten den Park in einer Höhe von bis zu 12 Meter. An einer Stelle konnte man sich in die Tiefe stürzen, was zunächst Überwindung kostete. Auch mit einer Art Seilwinde konnte man an einem Seil über den See fahren.

Es hat total viel Spaß gemacht und alle waren traurig, als die Zeit vorbei war, aber wir beschlossen, das Ganze zu wiederholen.

(Lena Kl.7)

23. Juni 2017
Eurythmie ist viel mehr, als nur den Namen zu tanzen

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Eurythmie ist viel mehr, als nur den Namen zu tanzen

Das haben die Schüler der 4. Klasse der Freien Schule Diefenbach vergangenen Freitag ausdrucksvoll bewiesen. Gemeinsam mit ihrer Eurythmie-Lehrerin Liane Leonhardt und der musikalischen Begleitung durch Maiken Wallinger am Klavier, boten sie den Zuschauern einen gelungenen, schönen Einblick in ihren Eurythmieunterricht.

Sie zeigten Übungen zur Laut- und Toneurythmie, zum Teil mit einem Kupferstab, die sehr viel Geschicklichkeit und Konzentration erforderten. Die Freude, die die Kinder bei ihrem Tun hatten, war für die Zuschauer spürbar. In einer Pause sorgten die Eltern der 4. Klasse, neben Selbstgebackenem, mit Eis für Erfrischung. Danach führten die Kinder einen Auszug aus dem Märchen „Das Quellenwunder“ vor. Dabei trugen sie Eurythmieschleier, die die Bewegungen zur Musik und dem von Frau Leonhardt gesprochenen Märchen, in einer besonderen Weise sichtbar machten. Die Kinder hatten sichtlich Freude daran sich mit den Schleiern zu bewegen. Mit der Aufführung wollten sie ihren Unterricht nicht nur der Öffentlichkeit zeigen, sie sollte auch ein Abschiedsgeschenk an ihre Klassenlehrerin Verena Hankel sein.

Nadja Walter (Mutter aus der 2. Klasse)

9. bis 11. Juni 2017
Kunstausstellung und Konzert an der Freien Schule Diefenbach

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Kunstausstellung und Konzert an der Freien Schule Diefenbach

Am Samstag und Sonntag, 10. und 11. Juni 2017 findet in der Freien Schule Diefenbach wieder eine Kunstausstellung statt.

Waltraud Bodganski, Silvia Walter, Waltraud Matthes, Anita Entenmann, Beate Horvath und Uli Schlimm sind die sechs Maler, die seit über einem Jahr regelmäßig künstlerisch zusammenarbeiten und an diesem Wochenende ihr technisch und thematisch vielseitiges malerisches Werk der Öffentlichkeit präsentieren. Neben farbintensiven freien Arbeiten zeigt die Ausstellung u.a. ausdrucksstarke Blumenstillleben und experimentelle Druckgrafik. So entsteht aus der individuellen Verschiedenartigkeit des malerischen Ausdrucks eine beeindruckende Ausstellung, die sowohl zum stillen ästhetischen Genuss als auch zum Gespräch einlädt.

Ausstellungseröffnung: Freitag, 9. Juni 2017, 20.00 Uhr
Öffnungszeiten der Ausstellung: Samstag und Sonntag, 10. / 11. Juni 2017 jeweils von 11.00 bis 19.00 Uhr

Konzert zur Vernissage an der Freien Schule Diefenbach

Am Freitagabend, 9. Juni 2017 findet im Rahmen der Ausstellungseröffnung eine besondere musikalische Begegnung statt: Europäische Volkslieder treffen auf Jazz, Heinz Erhardt und mittelalterliche Liebeslyrik treffen auf Tango, Shrutibox und Handpan und das Ganze harmoniert so stimmig, locker und berührend als ob es schon immer zusammengehört hätte:Das Duo Eigenart mit Andreas Scheib (Gitarre, Gesang, Cajon, Flöte) und Regina Büchner (Saxophone, Handpan, Shrutibox) vermittelt ein musikalisches sinnliches Erlebnis der besonderen Art, das zum Träumen, Genießen und Schmunzeln einlädt. Regina Büchner hat ihre Wurzeln eher im Jazzbereich, wo sie eine renommierte Saxophonistin ist, die mit vielen Größen der Jazzszene zusammengearbeitet hat, während Andreas Scheib eher der klassischen Gitarrenmusik und dem Folk entstammt und dort auf eine langjährige Konzerttätigkeit zurückblicken kann.

Das Konzert beginnt am Freitag, den 9. Juni 2017 um 20.30 Uhr im Saal der Freien Schule Diefenbach.
Wir freuen uns über Ihren Besuch.

15. Mai 2017
Die Klassenfahrt der 9h nach Hamburg

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Die 9h auf Klassenfahrt in Hamburg

Die 9h auf Klassenfahrt in Hamburg

Bericht von Daniel S., Benedikt P. und Florian L.

Am 15. Mai 2017 starteten zehn Schüler der 9h Abschlussklasse mit ihrer Klassenlehrerin Frau Taubert und Herrn Loher nach Hamburg.

Hier unser Bericht:

Wir trafen uns alle frohgemut am Bahnhof Bretten, um planmäßig mit der Deutschen Bahn zunächst nach Mannheim zu fahren, wo wir in unseren ICE 770 nach Hamburg einsteigen wollten. Leider erfuhr unsere Reise schon in Bruchsal eine signifikante Änderung. Wegen Gleisbauarbeiten und dem Cyberangriff auf die Bahn wurden wir nach Karlsruhe geschickt, wo wir nur noch einen ICE ohne reservierte Plätze bekamen. So kauerten wir im Gang bis kurz vor Hamburg. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Schnell ins Hotel eingecheckt, Kurzbelehrung angehört und rüber zur S-Bahn, dann ein paar Stationen zu den Landungsbrücken gefahren.

Die einstündige Zugverspätung verkürzte natürlich die Stadtbesichtigung. Der Mann hatte geduldig auf uns gewartet und führte uns in der verbliebenen Zeit in das neue Elbviertel, die HafenCity. Auffällig waren hier im Uferbereich neu angelegte erhöhte Hochwasserdämme mit Absperrtoren, das Ganze mit geschwungenen Treppen schön angelegt. Es führte uns direkt zur nahegelegenen neu erbauten Elbphilharmonie, ein imposantes Gebäude, das in der Abendsonne zweifarbig aufleuchtete. Der untere Teil als kastenförmiger Ziegelbau, ein ehemaliger Speicher von 1962, auf dem der weiße Oberbau zunächst in der gleichen Linienführung nach oben weiter strebt und abschließend ein Dach mit mehreren zeltartigen Spitzen bis zur maximalen Höhe von 110 m bildet. Das Ganze soll an Meereswogen erinnern. Die Elbphilharmonie ist Hotel, Wohnhaus und Konzerthaus in Einem und momentan wohl im Besitz der besten Akustik weltweit. Mit 789 Millionen Euro Baukosten liegen die Hanseaten damit schon in der Liga der teuren Architektur, jedoch verglichen mit anderen verschwenderischen Bausummen in anderen, namentlich südlichen Teilen Deutschlands, noch vielleicht vertretbarem Rahmen.

Unsere Besichtigung des Gebäudes führte uns bis zur Trennlinie von rotem Klinker und weißer moderner Fassade. Hier kann man einmal ganz um das Bauwerk herumgehen und hat einen sehr schönen Ausblick auf die Stadt und den Hafen aus luftiger Höhe. Der Eingang zum Gebäude muss fast gesucht werden, so unscheinbar ist er gehalten. Man gelangt dann über eine sanft ansteigende und leicht gewölbte Rolltreppe dorthin. Sie transportiert die Besucher erstmal in einen relativ winzigen Vorraum, auf eine Glaswand zu, hinter der ein Absturz droht, würde man sie durchschreiten. Erst eine zweite Rolltreppe in die andere Richtung entlässt einen in das großzügig gehaltene Foyer („Plaza“) mit welligen Glaswänden und raumgreifend geschwungenen Treppen. Den Konzertsaal selbst konnten wir nicht besichtigen, hier gehen die geschwungenen Linien aber weiter.

Nach diesen ersten grandiosen Eindrücken hatten wir alle Hunger, sodass wir ins anschließende „Portugiesische Viertel“ gingen, die einen für Pizza, andere für Fisch. Der Abendspaziergang führte uns dann nochmals zu den Landungsbrücken, wo wir alle in Harmonie und Eintracht der Sonne nachblickten, um dann mit der S-Bahn zum Hotel zurückzukehren. Dort war es gemütlich, doch sollten wir es recht selten sehen.

Die kleine Ouvertüre des nächsten Tages bildete das Frühstück, welches auch einige andere Schulklassen mit uns einnahmen. Deshalb hatten wir das „Pech“, in der Terminierung erst auf 9:00 Uhr zu liegen, was gar nicht so schlimm war wie gedacht.
Den größeren Tagesauftakt bildete dann anschließend die gebuchte Hafenrundfahrt, ein absolutes Muss für eine Hamburgvisite, lebte und lebt doch die Stadt von Ihrem Hafen und damit von der weltweiten Verbindung zu allen Bevölkerungen der Erde. Die Infrastruktur der Stadt ist danach ausgerichtet gewesen, seit der Gründung der Hanse (ahd=hansa,Gruppe,Gefolge) , einer Vereinigung von Kaufleuten, deren Gründung bis auf das 12.Jh zurückgeht. Die sehr vielen internationalen Waren mussten gelagert werden, deshalb gibt es die „Speicherstadt“. Dort gab es auch einen „Freihafen“ mit noch unverzollter Ware. Alle Hansestädte profitierten dabei vom sog. „Freihandel“, der weder von Zöllen oder Importbeschränkungen betroffen war noch sonstigen Handelshemmnissen, im Gegensatz zum Binnenland. So wurden diese Städte durch diesen Vorteil sehr reich. Beim Blick in manches Schaufenster einer noblen Einkaufsmeile Hamburgs kommt man schnell ins Sinnieren, obwohl die Zeit der Hanse ja längst vorbei ist.

Der noch jüngere bärtige Kapitän unserer Barkasse nahm sich für uns ausgiebig Zeit und leitete die Rundfahrt mit einigen wichtigen Instruktionen ein („die außen sitzen, bitte während der Fahrt nicht aufstehen, sonst werden meine Sitzbänke nass“). Er wusste uns viele Details zu berichten, wobei mindestens eines der Abteilung „Seemannsgarn“ zuzuschreiben ist, demzufolge die Erfindung der strömungsgünstigen Bugnase moderner Schiffe einer Beobachtung von Schwimmerinnen zu verdanken sei, die schneller beim Schwimmen seien. Wahr ist aber, dass die Schiffsschraube von einem österreichischen Forstbeamten erfunden wurde, der durch die Beobachtung herunterfliegender, sich drehender Ahornsamen angeregt wurde, Schiffspropeller, so der heutige Ausdruck, in ähnlicher Weise zu gestalten.

Dieser Tage war eines der weltgrößten Containerschiffe der Welt im Hafen, sodass unser Kapitän ganz von sich aus dem stillen Wunsch einiger Schüler nachkam, das Schiff aus der Nähe zu sehen. Wir mussten um so manche Kanalecke tuckern, bis die MOL Triumph bald wie eine Wand vor uns stand. Schiffstaufe war im März dieses Jahres auf der Samsung-Werft / Südkorea. Sie ist stolze 400m lang, was erstmal schwer zu bemerken ist aufgrund ihrer Höher von knapp über 60 m und einer Breite von 59m. Sie fasst 20.000 Container der 20-Fußklasse. Die Beladung mit einem Container dauert genau 90 Sekunden, an manchen hochmodernen Kais vollautomatisch. Das alles geschieht mit den riesigen Beladekränen, deren Besatzung in 30m Höhe arbeitet. Die Liegegebühr fürs Schiff beläuft sich auf 80.000 Euro eins von den nötigen Schleppschiffen zum „Einparken“ des Riesen kostet die Stunde rund 7.000 €, das Betanken alle drei Wochen kostet bis zu 7 Millionen Dollar, je nachdem, wie sparsam er gefahren ist.

Weit über das Hafengebiet spannt sich noch die Köhlbrandbrücke mit 53m lichter Höhe. Da war doch was? Ja richtig, genau unter dieser Brücke müssen alle einfahrenden Schiffe durch. Die MOL Triumph auch, und das gelang nur dadurch, dass ein Teil ihrer Container, mit denen sie die Bauhöhe von ca. 60 m hat, draußen umgeschlagen wurden (auf Süddeutsch: „abglada“).
Die bestehende Brücke wird in Zukunft abgerissen und durch eine neue 8-spurige ersetzt, welche 30m höher ist. Das kommt auch den supergroßen Kreuzfahrtschiffen gelegen.

Dann wäre nur noch ein weiteres Problem zu lösen, nämlich die Hafenverschlammung, welche durch die hereinschwappenden Gezeitenwasser permanent fortschreitet. Dem wird mit Ausbaggern und Schleusen entgegengewirkt.

Ein Dock ist eine Art „Schiffshebebühne“, nur alles im Wasser. Das Dock hat hohle Wände, die lässt man mit Wasser voll laufen, es sinkt auf den Elbgrund ab. Das zu reparierende Schiff wird genau darüber positioniert. Jetzt drückt man mittels Pressluft oder Pumpe das Wasser aus sämtlichen Hohlkammern des Docks, sodass es nach oben schwimmt und das Schiff trägt. Nun kann an dem Teil vom Rumpf gearbeitet werden, der sonst immer unter Wasser liegt. Ein Schrottdock ist ein Lagerplatz am Wasser, wo in Hamburg der Schrott gesammelt und nach Asien transportiert wird. Dort schmilzt man ihn mitsamt dem Transportschiff ein, um dann als Toyota zu uns zurückzukommen.

Nach diesem interessanten Hafenbesuch stand ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm: Die Miniaturwelten, eine gigantische Eisenbahnlandschaft, eingebettet in Gebirge. Nichts, was es hier nicht in Kleinformat in perfekter realistischer Darstellung gegeben hätte. Selbst die Rücklichter der Miniautos leuchten bei Nacht. Eindrucksvoll auch der Flughafen mit Starts und Landungen.

Anschließend konnten wir, in Gruppen, selbständig die Stadt erkunden. Nach dem Abendessen ging es dann nochmals gemeinsam ans Elbufer, wo wir auf das Dach eines rautenförmigen Gebäudes stiegen und nochmal die Aussicht genießen konnten.

Der letzte Tag vor der Rückfahrt begann mit der Besichtigung des Schanzenviertels, was Herr Joachim Schröter mit uns durchführte.
Anschließend gab es im Hafen ein außer Dienst gestelltes Segelschiff zu besichtigen, die Rickmer Rickmers. Der 1896 in Bremen gebaute Dreimastsegler ist ein aus Stahlplatten und Spanten zusammengenietetes Schiff mit einer Länge von 97 m und einer Breite von 12,2m. Der Großmast misst über Kiel 47 m. Das Schiff konnte 3.067 Tonnen Ladung transportieren, angetrieben von 3.500qm Segelfläche. Später bekam es zwei Dieselmaschinen mit je 350 PS und wurde damit komfortabler. Der Segler hatte nur 21 Mann Besatzung und war ein gängiger Schiffstyp, der mit kleiner Besatzung viel Ladung transportierte. Beeindruckend war innen auch das Krankenzimmer, in welchem auch die zur Zahnbehandlung notwendigen Pedalbohrmaschinen ausgestellt waren. Ein Schiffsarzt wird in der Besatzungsliste nicht aufgeführt, sodass es der Spekulation überlassen bleibt, wer von der Mannschaft für derartige Eingriffe am geeignetsten war. Es gab: 1 Kapitän, 2 Steuerleute, 1 Koch, 1 Zimmermann, 1 Segelmacher, 1 Donkeyman (meist für alles Metall zuständig), 11 Voll- und 3 Leichtmatrosen.

Tagesausklang war wieder der eigene Stadtbummel.

Die Klassenfahrt war eine tolle Erfahrung.

 

6. Mai 2017
3. geographischen Exkursion zur Schopflocher Alb

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Burgruine Reußenstein

Unsere Exkursionsfahrt zur Schopflocher Alb

Am Samstag, den 6. Mai fuhren 58 große und kleine Teilnehmer der 3. geographischen Exkursion zur Schopflocher Alb. Diese Fahrten der Freien Schule Diefenbach finden nun schon zum dritten Mal im jährlichen Rhythmus statt. Ein Ziel ist es, den Teilnehmern das südwestdeutsche Schichtstufenland näher zu bringen.

So machten wir uns also früh um 8.00 Uhr bei anfangs bewölktem Himmel, später bei strahlendem Sonnenschein auf zu unserer Bustour. Erste Etappe war das Naturschutzzentrum Schopflocher Alb, wo wir eine sehr interessante Führung im ehemaligen Steinbruch „Lauster“ bekamen und auf die Besonderheiten des Jurakalkes hingewiesen wurden. Nach einer kurzen Kaffeepause ging es weiter in den ausgewaschenen Untergrund der Schwäbischen Alb, der Gutenberger Höhle. Dort bestaunten wir den reichen Formenschatz einer Karsthöhle. Im Anschluss daran zeigte unser Chemielehrer Stefan Taubert uns das Lösungsverhalten von Kalk mit einer Säure und konnte mit Teststreifen den Härtegrad von verschiedenen Gewässerproben messen.

Weiter ging es nach einer kurzweiligen Wanderung zum Schopflocher Moor. Hier hat sich auf einem ehemaligen Vulkanschlot ein Hochmoor gebildet, was dank vieler Naturschutzmaßnahmen erhalten werden konnte. Als nächstes steuerten wir das berühmte Randecker Maar an. Es ist der größte ehemalige Vulkantrichter der Schwäbischen Alb, mit einem Durchmesser von 1,2 km. Staunend standen wir bei blauem Himmel und Sonnenschein am Maarrand und blickten hinunter über die Limburg ins weite Neckarland. Jetzt verweilten wir bei Suppe, Kaffee und Kuchen in der Maarstube des Demeterhofes „Ziegelhütte“.

Nach dieser Rast gingen wir durch die herrliche Zipfelbachschlucht, entlang des rauschenden Baches, hinunter nach Hepsisau, von wo aus uns unser Bus zum letzten Höhepunkt fuhr: der Burgruine Reußenstein, gelegen auf dem Albtrauf. Von hier oben hatten wir eine letzte grandiose Fernsicht über das Neckarland und konnten den Sportkletterern zuschauen, wie sie die steilen Kalkfelsen bezwangen. Sicher brachte uns der Bus abends zurück nach Diefenbach, wo alle Teilnehmer mit sehr vielen neuen Eindrücken heimfuhren.

Ein herzliches Dankeschön sei an dieser Stelle dem Jugendfonds Enzkreis gesagt, der diese Exkursion finanziell unterstützt und gefördert hat .Viele Familien mit Kindern freuten sich darüber!

M. K.

 

25. März 2017
Tag der offenen Tür

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Aufführungen

Tag der offenen Tür - Mit Freude lernen?!

Ein bunter Strauß von Angeboten, Aufführungen und Mitmachaktionen empfing die Besucher am sonnigen Tag der offenen Tür der Freien Schule Diefenbach. Als erstes Highlight zu Beginn der Veranstaltung nahm ein junges Musikerensemble des Musikvereins Freudenstein die Zuhörer im vollbesetzten Eurythmiesaal mit in die facettenreiche Welt der Musik. Als Kooperationspartner der Schule mit dem Ziel, im neuen Schuljahr eine Bläserklasse zu gründen, machte dieser beschwingte Einstand der Musiker Lust auf mehr!

Auch in den Aufführungen der Grundschulklassen wurde durch Lieder, Reigen und Spiel die Musik immer wieder neu lebendig und freudig vorgetragen. Die natürliche Spielfreude setzte sich fort in den Beiträgen der 10. Klasse, die in flüssigem und klarem Französisch heitere Szenen im Restaurant spielten. Auch die vorgetragenen Prüfungsreferate überzeugten durch inhaltliches Niveau und sprachliche Brillanz, die nach 10 Jahren Französisch ganz natürlich erreicht werden kann.

Mit dem selbstgeschriebenen Theaterstück „Das Gespensterschloss“ begeisterten zum Abschluss die ebenso spielfreudigen Schüler der 5. Klasse. Neben Osterbastelstuben gab es Aquarellmalen, Musikinstrumente ausprobieren, eine Schachstube mit den Pokalen der letzten Jahre im Blick und Filzarbeiten im Nähsaal. Große Auswahl boten die teilweise von Klassen organisierten kulinarischen Angebote mitsamt dem Elterncafé. Auch ein österlicher Elternbazar mit reicher Auswahl an fantasievollen Kreationen aus Naturmaterial erfreute Auge und Herz des Besuchers.

Durch die Aufführungen und die vielen Gesprächsmöglichkeiten mit den Lehrkräften der Schule und auch durch die vielseitigen Ausstellungsstücke aus Handarbeit, Bildender Kunst und den wählbaren Kunstkursen, sowie den Epochenheften aus verschiedenen Altersstufen konnte erlebt werden, wie eine individuelle Begleitung und Förderung einer gesunden Entwicklung des Kindes aussehen und gelingen kann.

G. F.

22. Februar 2017, Pforzheimer Zeitung
Bläserklasse in Diefenbach entsteht durch Spenden
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27. Januar 2017
Diefenbacher Schüler erreichen wieder den 1. Platz bei der Realschulschachmeisterschaft

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Schach als Projekt

Diefenbacher Schüler erfolgreich

Diefenbacher Schüler erreichen wieder den 1.Platz bei der Realschulschachmeisterschaft Am letzten Samstag, den 27.1.2017 fuhren vier Realschüler der Freien Schule mit ihrem Betreuer Herrn Klatt zur Schulschachmeisterschaft Pforzheim/Enzkreis nach Königsbach-Stein ins Lise-Meitner-Gymnasium. Wir nahmen dort an der Wettkampfgruppe „Realschule“ teil. Die vier Schüler Joel Welker, Yannick Ohm, David Rau und Tim Schmidberger bildeten unser Team. Sie spielen schon länger am Schachbrett, hatten teilweise schon Turniererfahrung und freuten sich schon seit langem auf diesen Tag!

Gespielt wird hier immer in 4-er Teams mit Schachuhr über eine Zeitdauer von 2 mal 20 Minuten. Auf Zeit spielen bedeutet höchste Konzentration, denn der kleinste Fehler wird sofort vom Schachgegner bestraft. Wir spielten 6 Runden und das Ergebnis war denkbar knapp. Erst bei der Siegerehrung erfuhren wir von unserem Erfolg. Die Freude auf den Pokal war dementsprechend groß! Froh gelaunt machten wir uns auf den Heimweg. Im Gepäck lag die Einladung zur Nordbadischen Meisterschaft im Februar.

M.Klatt

24. Juli 2015, Pforzheimer Zeitung
Schüler führen „Ronja Räubertochter“ auf
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4. Oktober 2013, Amtsblatt der Gemeinde Zaberfeld
Tatkräftige Helfer der 7. Klasse auf dem Füllmenbacher Hofberg

Der Artikel

Tatkräftige Helfer der 7. Klasse auf dem Füllmenbacher Hofberg

Am Freitag, dem 27.09.13, morgens früh um kurz nach 8.00 Uhr, machte sich die Klasse 7 der Freien Schule Diefenbach zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Frau Feszler auf Schusters Rappen auf den Weg zum Einsatz an den Steilhängen des Füllmenbacher Hofbergs. Als wir dort mit unterschiedlichsten Erwartungen ankamen, empfing uns ein freundliches Arbeitsteam von Helfern des Schwäbischen Albvereins, allen voran Herr Auracher und sein Kollege, die uns zunächst erläuterten, wie wir mit dieser Arbeit des Hangabrechens zum Schutz der Pflanzenund Tierarten beitragen, die oft nur noch an solchen leider abnehmenden Biotopen überleben können.

Das letzte Woche von ihnen gemähte Gras sollte nun mittels Rechen, Heugabel und großen Planen den Hang hinuntergeschafft werden. Jeder wurde mit einem Rechen ausgerüstet und voller Tatendrang wurde der Hang gestürmt. Allerdings kam so mancher auch schnell aus der Puste. Auch den später dazu stoßenden Schülerinnen der Klasse 9H ging es nicht besser. Angeleitet von unseren Helfern schafften wir es dann doch relativ schnell, die Planen mit Heu vollzuladen, die wir dann auch selbstständig ins Tal ziehen durften. Dabei rutschte und rollte mancher über Stock und Stein hinunter und der Transport ging unter Gejohle talabwärts. Einzelne tapfere Jungs schafften es sogar, die schwere Plane allein hochzuschleppen.

Nach zwei Stunden Krafttraining gab’s dann eine Trinkpause und nach drei Stunden Einsatz unserer ganzen Muskelkraftreserven wartete dann ein Weck’ mit Fleischkäs auf uns. Sogar die Sonne lachte inzwischen anerkennend auf den fleißigen Trupp herunter. Gut war’s und danke auch an alle Helfer und Organisatoren des Schwäbischen Albvereins.

G. Feszler

17. Juli 2013, Mühlacker Tagblatt
Abschiedsfeier mit viel Humor und ein wenig Wehmut
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8. Mai 2013, SPD Enzkreis
Jugendarbeitslosigkeit war Thema der Zehntklässler der Freien Schule Diefenbach
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11. April 2013, Pforzheimer Zeitung
Tag der offenen Tür an der Freien Schule Diefenbach
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20. März 2013, Pforzheimer Zeitung
Holpriger Weg zur Gemeinschaftsschule in Diefenbach
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Presseinformationen


E-Mail: info@freie-schule-diefenbach.de

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Die Freie Schule Diefenbach "Kompakt"

Name Freie Schule Diefenbach
Gegründet 1984
Träger Verein für die Pädagogik Rudolf Steiners e. V.
Schulleitung Kollegium und Vorstand in Selbstverwaltung
Leiter der Geschäftsstelle  
Adresse Burrainstraße 20, 75447 Sternenfels 2
Telefon 07043 - 2804
Telefax 07043 - 900525
E-Mail info@freie-schule-diefenbach.de
Domain www.freie-schule-diefenbach.de
Schülerinnen und Schüler 196 (Stand 2017)
Kollegium 18 Lehrerinnen und Lehrer
Abschlüsse Hauptschulabschluß Klasse 10
Realschulabschluss Klasse 10
Gebäude, Außenanlagen

Neubau Realschulgebäude 1993
Neubau Grundschulgebäude 1995
Neubau Hauptschulgebäude 1998
Erbpacht Metterhalle 2006
Nutzung des Sportgeländes und der Spielwiese (Gemeinde Diefenbach, Sportverein Diefenbach)                                                                          Neubau Werkstatt und Klassenzimmer 2014

Ausstattung 2 Holzwerkstätten
Musikpavillon 2008
Kunstraum
Lehrerhaus, Verwaltung
Betreuungangsangebote Kernzeitbetreuung 11:20 bis 13:15 Uhr
Offene Ganztagesbetreuung 13:15 bis 16:30 Uhr
Mittagessen In der Schulküche frisch zubereitetes Mittagessen aus Lebensmitteln in Bio-Qualität
Busverbindung Haltestelle direkt vor der Schule
Fremsprachen Englisch, Französisch ab Klasse 1
Künstlerisch-praktischer Unterricht Handarbeit, Handwerk, Gartenbau, Plastizieren, Malen, Schneidern, Buchbinden
Praktika Sozialpraktikum Klasse 8
Jahresarbeiten Klasse 10
Religionsuntericht Evangelischer, katholischer und freier Religionsunterricht, Ethik
Zusätzlicher Unterricht Eurythmie, Chor
AG's Imker AG, Zirkus AG, Schach AG, Theater
Förderarbeit Pädagogisch-therapeutisches Förderangebot
Schulärztin
Kulturraum Schule Martinsmarkt
Jahreszeitenfeier mit Aufführungen
Schüleraufführungen von Theaterstücken
Zirkusvorführung
Tag der offenen Tür
Zuwendungen Förderverein der Freien Schule Diefenbach
Partnerschaften